defiFür jedermann zugänglich und vor allem in zentraler Lage ist jetzt in einem gesicherten grünen Kasten amder Defibrillator der Ortsgemeinde Weinähr aufgehängt worden. Bei Entnahme des Defibrillators wird ein Alarm ausgelöst.
Ein Defibrillator, auch Schockgeber, oder im Fachjargon Defi genannt, ist ein medizinisches Gerät zur Defibrillation und unter Umständen zur Kardioversion. Es kann durch gezielte Stromstöße Herzrhythmusstörungen wie Kammerflimmern und Kammerflattern (Fibrillation) oder ventrikuläre Tachykardien, Vorhofflimmern und Vorhofflattern beenden (Kardioversion). Ein Defibrillator verbessert die Chancen einer erfolgreichen Herz-Lungen-Wiederbelebung, kann sie aber nicht ersetzen. Eine Garantie für einen erfolgreichen Einsatz gibt es somit nicht.

Die Anschaffung wurde auf Anregung von Ortsbürgermeister Christoph Linscheid dankenswerterweise zentral von der Verbandsgemeinde Nassau über das EU-Förderprogramm „LEADER 2014-2020“ angeschafft. Lediglich einen Eigenanteil von 35 Prozent der Kosten für den Defibrillator und die Elektroinstallation muss die Ortsgemeinde tragen. Bleibt nur zu hoffen, dass der Defibrillator in Weinähr möglichst nicht benötigt wird. Zumindest ist man jetzt aber auch in Weinähr für den Notfall gerüstet.
Im kommenden Jahr wird die Ortsgemeinde noch eine Informationsveranstaltung organisieren, in der die Anwendung des Defibrillators interessierten Bürgerinnen und Bürgern gerne erläutert wird.

Einen klaren Sieg errang die TuS Weinähr gegen den SV Diez-Freiendiez II. Das Spiel endete  5:2 (1:2). Die Tore für Weinähr erzielten Raphael Rölz (3), Mirco Nacke und Damian Nink. Weinähr steigt damit auf den achten Tabellenplatz (Kreisliga C).

Für Weinähr spielten: Steven Zenz, Tim Dietrich, Philipp Renger, Niclas Justi, David Wörz, Josua Asbach, Luca Kunkler, Carsten Böhm, Damian Nink, Pascal Spriestersbach, Raphael Rölz, Timo Nacke, Mirco Nacke und Jan Kiene.

Ebenfalls erfolgreich war die Mannschaft gegen TuS Niederneisen II. Hier gewann die TuS Weinähr auswärts mit 3 :2 (2:1). Die Tore für Weinähr erzielten Julius Thor, Raphael Rölz und Damian Nink.

Für Weinähr spielten: Steven Zenz, Tim Dietrich, Niclas Justi, Philipp Renger, Luca Kunkler, Pascal Spriestersbach, Josua Asbach, Carsten Böhm, Damian Nink, Raphael Rölz, Julius Thor, Joshua Kap, Jan Kiene und Marvin Gensmann.

  • Das nächste Spiel der 1. Mannschaft findet am Sonntag, 19. November, um 15 Uhr auswärts bei SV Allendorf statt.

St. Martin 2018 WeinährMit dem traditionellen Martinszug und dem abschließenden Abbrennen des Martinsfeuer auf dem Festplatz haben die Weinährer auch in diesem Jahr ihr traditionelles St.-Martinsfest gefeiert.

Die St.-Martins-Reiterin führte mit Ihrem Nachwuchspferd den bunten Laternen- und Fackelzug durchs Dorf. Musikalisch begleitet wurde der Umzug vom Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Dausenau. Auf dem Festplatz hatte die Freiwillige Feuerwehr Weinähr bereits Tage zuvor die von Jörg Gensmann zahlreich zur Verfügung gestellten Einwegpaletten aufgeschichtet. Da der Holzstapel mit Folie vor dem Regen abgedeckt war, konnte er auch ohne Probleme angezündet werden und so leuchtete das Martinsfeuer in den schwarzen Nachthimmel.
Im Anschluss gab es für alle Kinder einen kostenlosen Weckmann, den sie am Feuerwehrauto in Empfang nehmen konnten. Ortsbürgermeister Christoph Linscheid bedankte sich beim Weinhaus Treis für die spendierten Weckmänner sowie beim Schützenverein, der sich in diesem Jahr um das leibliche Wohl der Anwesenden kümmerte. Ein Dank gilt aber auch den zahlreichen Besuchern und allen Helfern (insbes. dem Spielmannszug und der Reiterin), die dazu beigetragen haben, dass der traditionelle St.-Martinsumzug in Weinähr aufrechterhalten wird.

Komm zum 3. Kaffeeklatsch

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Volkstrauertag 2018

Am Sonntag, 18. November 2018, findet um 11 Uhr am Denkmal vor der St. Trinitatis Kirche in Weinähr die Gedenkfeier für alle Gefallenen und Toten der beiden Weltkriege und der Gewaltherrschaft statt. Hierzu lade ich alle Weinährer Bürger und Bürgerinnen sowie die Ortsvereine recht herzlich ein!
Christoph Linscheid, Ortsbürgermeister

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St Martin 2017 A1

Goldene Hochzeit Böhm

Dem „Goldpaar“ gratulierten der Beauftragte der Verbandsgemeinde Nassau Udo Rau und Ortsbürgermeister Christoph Linscheid. Die Gratulanten wünschten den beiden Jubilaren alles Gute für die Zukunft und besonders Gesundheit für das weitere Leben.

Die Eheleute Monika und Heinz-Erich Böhm haben am 26. Oktober ihre goldene Hochzeit gefeiert. Vor 50 Jahren haben sich die damals 16-jährige Monika und der 21-jährige Heinz-Erich das Ja-Wort gegeben. Gerade in der damaligen Zeit war eine so frühe Hochzeit ungewöhnlich, doch wie man sieht, ist es egal, in welchem Alter man heiratet, wenn sich die beiden Richtigen gefunden haben. Das Jubelpaar hat zwei Kinder und vier Enkelkinder.
Vielerorts bekannt sind die beiden durch ihr jahrelanges Engagement im Fußball. Heinz-Erich war ein begnadeter Spieler, Trainer und zuletzt mehr als 25 Jahre aktiver Schiedsrichter für die TuS Weinähr. Heinz-Erich kümmert sich derzeit um die Aktivitäten der Alten Herren sowie den Schaukasten der TuS und Monika sorgt immer noch für die sauberen Trikots der Fußballer.Dem „Goldpaar“ gratulierten der Beauftragte der Verbandsgemeinde Nassau Udo Rau und Ortsbürgermeister Christoph Linscheid. Die Gratulanten wünschten den beiden Jubilaren alles Gute für die Zukunft und besonders Gesundheit für das weitere Leben.

Im Rahmen der Weinährer Dorfmoderation hatten die Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren ihre Wünsche für die weitere Gestaltung des Spielplatzes am Friedhof geäußert. Viele tolle Ideen wurden vorgebracht, doch leider können diese nicht alle verwirklicht werden. Dennoch ist es der Ortsgemeinde gelungen, mit Geldern der Volksbank, der Süwag und einer privaten Spende zwei weitere Spielgeräte zu bestellen. Hierbei wurden natürlich die Wünsche der Kinder berücksichtigt.

In der Zwischenzeit wurde ein Sandbagger für den Sandkasten und eine zweisitzige Wippe geordert. Allerdings haben beide Spielgeräte eine Lieferzeit zwischen sechs und zwölf Wochen, so dass die Kinder noch etwas warten müssen bis die Spielgeräte vor Ort installiert werden können.

Renterbandausflug

Vielen gemeinnützige Stunden hat die Weinährer „Rentnerband“ für die Gemeinde in den letzten Monaten und Jahren geleistet und so manche Projekte der Gemeinde realisiert. Nun wurde es mal wieder Zeit, den fleißigen Helfer Danke zu sagen. So unternahm die Rentnerband am 20. Oktober mit Ortsbürgermeister Christoph Linscheid einen gemeinsamen Ausflug, an dem auch die Partnerinnen teilnahmen.

Frühmorgens ging es mit dem Bus nach Brohl-Lützing, wo die Rentner gemeinsam frühstückten und anschließend mit der historischen Brohltalbahn, einer Schmalspurbahn, nach Engeln fuhren — ein großartiges Erlebnis, zumal die Weinährer von einem unterhaltsamen Schaffner begleitet wurden. In Engeln angekommen, kam die Sonne zum Vorschein. Perfekter kann ein Ausflug nicht sein. Von dem Eifel-Dorf aus ging die Reise mit dem Bus weiter nach Mendig, wo in der Vulkanbrauerei das Mittagessen eingenommen wurde.

Dort trafen die Weinährer auch Pfarrer Ralf Birkenheier, der von Januar 1991 bis August 1995 in Weinähr tätig war. Anschließend wurde der Lavadom besucht. Nach den Hintergrundinformationen zu den Vulkanausbrüchen in der Eifel und den dadurch erfolgten Veränderungen der Landschaft besichtigte man einen Teil der drei Quadratkilometer großen Stollen. Diese befinden sich etwa 30 Meter unter der Oberfläche von Mendig und wurden früher von 28 Brauereien als Bierkeller benutzt. Schon imposant, was der Mensch in Hunderten von Jahren alles geschaffen hat.

Nach Kaffee und Kuchen ging es zurück nach Weinähr, wo man im Weinhaus Treis gemeinsam einen schönen Tag ausklingen ließ. Ein Dank der Ortsgemeinde gilt Udo Breser für die gespendete Fleischwurst und Herbert Künzel und Erich Lappas für die Organisation des Ausfluges.

Volker-SalzwedelDer Weinährer Feuerwehrmann Volker Salzwedel ist im Rahmen einer Feierstunde im Kreishaus in Bad Ems von Landrat Frank Puchtler mit dem goldenem Feuerwehrehrenzeichen (mit Eichenlaubkranz) für 45-jährigen ehrenamtlichen Feuerwehrdienst ausgezeichnet worden. Neben der Anstecknadel erhielt er eine Dankesurkunde, die vom rheinland-pfälzischem Innenminister Roger Lewentz untergezeichnet wurde. Auch Ortsbürgermeister Christoph Linscheid nahm an der Verleihung im Kreishaus teil. Er dankte Volker Salzwedel im Namen der Weinährer Bürger und überreichte ihm ein Präsent als Anerkennung für seine Leistungen.

Im Mai 1973 trat Volker Salzwedel als 16-Jähriger der Weinährer Wehr bei, in der er bis heute aktiv ist. In den 45 Jahren Dienstzeit hat er fast jeden angebotenen Lehrgang absolviert, darunter Ausbildungen zur Höhenrettung, Atemschutz oder als Maschinist. Bereits vom 7. Januar 1978 bis 6. Januar 1979 übernahm er vorübergehend die Funktion des stellvertretendem Wehrführers unter Wehrführer Kurt Schliemann. 1999 erklärte er sich wiederum bereit, die Funktion des stellvertretendem Wehrführers zusammen mit Wehrführer Horst Thomas zu übernehmen und blieb bis zum 10. Januar 2015 im Amt, um diese Funktion in jüngere Hände, an Florian Schliemann, zu übergeben.

1976 wurde Volker Salzwedel in den Vorstand der Wehr berufen und war 39 Jahre in verschiedenen Funktionen tätig. Unter anderem als Schriftführer und stellvertretender Vorsitzender. In dieser Zeit brachte er sich mit guten Ideen ein und gestaltete die Entwicklung der Einheit Weinähr entscheidend mit. Liebevoll kümmerte er sich außerdem um das alte Gerätehaus hielt es mit viel handwerklichem Geschick zusammen.

Es ist beeindruckend, dass in all dieser Zeit selten eine Übung verpasst hat und nahezu an jeder der im Zwei-Wochen-Rhythmus stattfindenden Übungen anwesend war. Einen Großteil dieser Übungen gestaltete und leitete er selbst. „Solche Menschen sind ein Glücksfall und mit einer der Gründe, warum Feuerwehrdienst etwas ganz Besonderes ist. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Jahre“, lobte Wehrführer Bastian Salzwedel.

Kultur zum Neumond Weinabend Titelbild KopieDie letzte diesjährige Veranstaltung der kleinen Kulturreihe „Kultur zum Neumond“ war ein Abend, der hervorragend sowohl in die Jahreszeit als auch zu Ort und Räumlichkeit passte – er war dem Thema „Wein“ gewidmet.

Im gemütlichen Ambiente des Weinkellers „Giebelhöll“ nahmen das Shamrock Duo und Rolf Henrici die erfreulich zahlreich erschienenen Gäste mit auf eine Zeitreise, die im vorgeschichtlichen Babylon begann. Der Anbau von Weinreben hatte dort vor Tausenden von Jahren seinen Anfang. Jupp Fuhs und Rolf Henrici, die beiden Erzähler, nahmen die Gäste bereits nach den ersten Sätzen ihres Vortrags in ihren Bann mit den Schilderungen. Poetisch, märchenhaft, fast mystisch waren ihre Beschreibungen über den „wunderbaren Baum des fröhlichen Vergessens“ und seiner Früchte, begleitet von zarten Harfenklängen.
In einer fulminanten Revue aus Wissenswertem, Kuriosem und erheiternden Episoden führte die Geschichte des Rebensaftes durch das Griechenland der Antike und das römische Reich, zu den Galliern und schließlich weiter ins Mittelalter. So erfuhren die Gäste, dass der biblische Moses den Dienst im Weinberg über den Kriegsdienst stellte, die alten Perser ihre Ratssitzungen im „Purpurlicht der Trunkenheit“ abzuhalten pflegten und diese Sitte auch im Mittelalter noch gang und gäbe war…
Die Ansiedelung der Weinrebe in unseren Breiten wurde in einer bezaubernden Geschichte geschildert, in welcher wandernde Weinstöcke aus Italien den Weg über die Alpen fanden. Zum Abschluss gab’s ein humorvolles Märchen, in welchem es um Zauberei, Hexen und den Weinkeller des Bischofs von Limburg ging…

Umrahmt wurden die Texte durch Lieder von Hilde Fuhs, vertonter Lyrik oder aus eigener Feder stammend. Die opulente Bildpräsentation Rolf Henricis rundete den Themenabend vorzüglich ab. Etliche der Gäste hatten ihr wohlgefülltes Glas vor sich stehen und ließen sich den Gegenstand von Bildern,  Erzählungen und Musik aufs trefflichste munden…

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