Lahn-Wein-Stieg wird eröffnet

Die Turn- und Spielvereinigung Weinähr (TuS) lädt für Freitag, 20. August, 19.30 Uhr, zur Jahreshauptversammlung ins Landhotel Weinhaus Treis in Weinähr ein. Auf der Tagesordnung stehen neben den üblichen Regularien und den Berichten des Geschäftsführers und der Abteilungen das Thema Vereinsbeitrag. Eventuelle Anträge sind spätestens drei Tage vor der Jahreshauptversammlung schriftlich beim Vorsitzenden Frank Kreber, Am Sonnenhang 4, 56379 Weinähr einzureichen. Der Vorstand hofft auf ein zahlreiches Erscheinen der Vereinsmitglieder. 

Angesichts der Lage und den logistischen Herausforderungen in den von der Unwetter-Katastrophe betroffenen Gebieten konzentriert die kommunale Familie aus Kreis (Landrat Frank Puchtler), VG Aar-Einrich (Bürgermeister Harald Gemmer), VG Bad Ems-Nassau (Bürgermeister Uwe Bruchhäuser), VG Diez (Bürgermeister Michael Schnatz und Erste Beigeordnete Claudia Schäfer), VG Loreley (Bürgermeister Mike Weiland), VG Nastätten (Bürgermeister Jens Güllering) und der Stadt Lahnstein (Oberbürgermeister Peter Labonte) die Hilfeleistung auf die Ver bandsgemeinde Adenau.

Um eine effektive, bedarfsorientierte und zielgerichtete Hilfe zu ermöglichen, haben sich Landrat und Bürgermeister auf die gemeinsame Kooperation mit der VG Adenau und ihrem Bürgermeister Guido Nisius abgestimmt. Die Task-Force Rhein-Lahn-Adenau hat mit den Büroleitern aus Kreis, Stadt Lahnstein, Verbandsgemeinden und der VG Adenau ihre Arbeit gestartet und koordiniert die Hilfsaktivitäten.

Wir bitten, Spenden auf die Konten der VG Adenau mit dem Betreff „Bürgerfonds Hochwasser“ zu überweisen:

  • Kreissparkasse Ahrweiler:
    DE18577513100000100024
    MALADE51AHR
  • Volksbank RheinAhrEifel eG:
    DE55577615910600022000 GENODED1BNA
  • Postbank Köln:
    DE84370100500017290506
    PBNKDEFF370
  • Raiffeisenbank Voreifel eG:
    DE28370696275838004018
    GENODED1RBC

Herzlichen Dank für die starke Hilfeleistung der Einsatzkräfte und der Bürgerinnen und Bürger aus unserem Kreis. Ein Zeichen gelebter Solidarität.

In der Zeit vom 17. Juli bis einschließlich 1. August wird Ortsbürgermeister Christoph Linscheid vom 1. Beigeordneten Volker Salzwedel (Tel.: 02604/4206) vertreten. Um Beachtung wird gebeten.

Am kommenden Montag, 12. Juli, führt der Rhein-Lahn-Kreis in Abstimmung mit dem Land Rheinland-Pfalz im Impfzentrum in Lahnstein eine Corona-Sonderimpfaktion durch. Im Zeitraum von 8 Uhr bis 16 Uhr können 600 Erstimpfungen mit dem Impfstoff AstraZeneca verabreicht werden. Impfwillige können zwischen 10 und 12 Uhr mit ihrem Impfausweis und Personalausweis vorbeikommen oder einen Termin vereinbaren, direkt im Impfzentrum in Lahnstein unter der Telefonnummer 02621/6274703 (Mo. – Fr. von 08:00 Uhr bis 15:00 Uhr) oder per E-Mail unter robin.breidenbach@rhein-lahn.rlp.de.

Zielgruppe sind Erwachsene ab 18 Jahre. Für diese Sonderimpfaktion ist die Altersbeschränkung von 60 Jahren aufgehoben. Ein anderer Impfstoff steht an diesem Tag nicht zur Verfügung. Die Zweitimpfungen werden in der 32. KW mit einem mRNA Impfstoff durchgeführt. Aufruf unter: https://www.facebook.com/Rhein-Lahn-Kreis-117454532973595

Es wird vermehrt festgestellt, dass es vereinzelt Hundebesitzer gibt, die die Hinterlassenschaften ihres Hundes nicht beseitigen. Muss es denn sein, dass an der Bushaltestelle, auf dem Dorfplatz oder auf dem Spielplatz der Hundekot liegen gelassen wird? 

Gerade auf dem Spielplatz können dann die Kinder und Kleinkinder mit dem Hundekot in Kontakt kommen. Aber auch für die Personen, die sich um das Mähen der Wiesen kümmern, fliegt die Scheiße im wahrsten Sinne des Wortes um die Ohren. Muss das sein? Jeder von Ihnen möchte doch auch vor der eigenen Haustür keine Hinterlassenschaften anderer haben. 

Für die Beseitigung der Hinterlassenschaften wurden von der Gemeinde zahlreiche Hundekotbeutelspender und Mülleiner installiert. Nutzen Sie das Angebot. Der Hund kann schließlich seine Hinterlassenschaften nicht selbst beseitigen. Dafür sind und bleiben die Besitzer zuständig. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es auch vorbildliche Hundebesitzer gibt, die sich hiervon nicht angesprochen fühlen sollten.

Christoph Linscheid, Ortsbürgermeister

Vereinzelt wird darüber Klage geführt, dass der Straßenreinigungspflicht in der Ortsgemeinde Weinähr nicht ordnungsgemäß nachgekommen wird. „Gerade für den Tourismus in unserem Ort ist dies kein Aushängeschild“, so Ortsbürgermeister Christoph Linscheid. Er appellierte daher an die betreffenden Grundstückseigentümer, ihrer Reinigungspflicht nachzukommen. 

In diesem Zusammenhang wird auch auf die Satzung über die Reinigung öffentlicher Straßen in der Ortsgemeinde Weinähr vom 19. Dezember 1973 verwiesen (https://www.vgben.de/gemeinden/weinaehr/satzungen/satzung-ueber-die-reinigung-oeffentlicher-strassen.pdf?cid=2mt). Die Reinigungspflicht obliegt nach der Satzung den Eigentümern und sonstigen Nutzungsberechtigten der bebauten und unbebauten Grundstücke, die durch die Straße erschlossen sind oder an die Straße angrenzen. Die Pflicht zur Säuberung der Straßen umfasst insbesondere die Beseitigung von Kehricht, Schlamm, Gras, Laub, Unkraut und Unrat jeder Art entlang des Gehweges und bis zur Straßenmitte, in den Seitengräben sowie in den Straßenrinnen. Kehricht, Schlamm, Gras, Laub, Unkraut und sonstiger Unrat sind unverzüglich nach Beendigung der Reinigung zu entfernen. Das Zukehren an das Nachbargrundstück oder das Kehren in Kanäle, Sinkkästen, Durchlässe und Rinnenläufe oder Gräben ist unzulässig. 

Bereits im letzten Jahr hat die Rentnerband mit der Vorbereitung einer weiteren L-Steinmauer auf dem Weinährer Friedhof begonnen. Durch die Mauer sollen zwei neue Urnengräberreihen erschlossen werden. Nachdem die Fundamentarbeiten abgeschlossen waren, hat die Rentnerband nun das Setzen der L-Steine vorgenommen. 

In den nächsten Tagen wird die Mauer wieder mit Mutterboden hinterfüllt und vor der Mauer noch eine Reihe Pflastersteine verlegt, damit der Bereich zwischen Urnengräbern und der Mauer besser sauber zu halten ist. Weiterhin werden noch die Trittplatten zwischen den Urnengräbern verlegt und auch wieder Rasen oberhalb der Mauer eingesät.

Dank dem ehrenamtlichen Engagement von Herbert, Hubert, Horst, Erich, Walter und Norbert bleiben der Ortsgemeinde erhebliche Kosten erspart. Die Ortsgemeinde Weinähr bedankt sich bei den fleißigen Helfern für die geleistete Arbeit. „Schön dass es Euch gibt!“, so Ortsbürgermeister Christoph Linscheid.

Steile Pfade und tolle Ausblicke wird der neue rund elf Kilometer lange und abwechslungsreise Premiumwanderweg „Lahn-Wein-Stieg“ bieten. Er verbindet die beiden Weinorte Obernhof und Weinähr auf eindrucksvolle Weise miteinander. Die Wanderroute, die durch die Weinberge, durch Wälder und an den Ufern von Lahn und Gelbach entlangführt, soll das Wandern zu einem faszinierenden und wildromantischen Abenteuer machen. Die größtenteils naturbelassenen Stiege führen durch die Weinberglagen „Weinährer Giebelhöll“, „Obernhofer Goetheberg“ und „Adelhahn“ weiter über zahlreiche Steigungen hin zu Naturdenkmälern wie dem Otto-Wolf-Stollen.  Hinweistafeln werden weiterhin über die Geschichte des Weinbaus an der Lahn und über lokalhistorisch Wissenswertes informieren. 

In den letzten Wochen wurde nun viel dafür getan, dass der Wanderweg in absehbarer Zeit eröffnet werden kann. Die Steige am Adelhahn, an der Casaiopeia-Passage in Obernhof, zum Weinährer Kreuz und hinter dem Landhotel Weinhaus Treis in Weinähr sowie der Weg entlang der Gelbach wurden angelegt. Lediglich die Leiter am Kreuzsteig muss noch angebracht werden. 

Die Beschilderung wurde bereits zum Teil angebracht und die sechs geplanten Installationen vor Ort aufgebaut. Auf dem Bild zu sehen ist die Schanze in Weinähr, von der man einen tollen Ausblick auf das Weinährer Kreuz, den Bürgerweiberg in Weinähr oder den Goethepunkt in Obernhof hat. Welchen Hintergrund diese Installationen haben und was sie darstellen sollen, wird man Anfang Juni erfahren, wenn die Erläuterungstafeln angebracht werden. Hier haben sich die Firma Niessnerdesign aus Stuttgart und das Architekturbüro umschichten aus Hamburg jedenfalls etwas nicht Alltägliches einfallen gelassen, und die Fa. ATIC Interior GmbH aus Hamburg hat diese Ideen jetzt vor Ort in die Tat umgesetzt. 

Im Zuge des Baus der Installationen hat der SWR vor Ort über das Projekt in seinen Sendungen berichtet und war ziemlich angetan davon, da ihm etwas Vergleichbares nicht bekannt ist.

Die restliche Wegeschilder sollen ebenfalls im Juni installiert, so dass einer Eröffnung in diesem Sommer nichts mehr im Wege stehen dürfte. Nähere Informationen folgen noch. Bleibt nur zu hoffen, dass bis dahin auch wieder die örtliche Gastronomie aufmachen darf, damit der Wanderer auch das ein oder andere Schlückchen Wein aus dem letzten Weinanbaugebiet an der Lahn genießen kann.

Das Projekt „Lahn-Wein-Stieg“ (Planung und Gestaltung, Design und Szenografie sowie die Beschilderung) wird mit Mitteln der Europäischen Union aus dem LEADER-Topf der LAG Lahn-Taunus gefördert. Die geplanten Gesamtkosten in Höhe von ca. 188.500 Euro bezuschusst die EU mit 75 Prozent. Den Rest übernehmen die Ortsgemeinden Weinähr und Obernhof. 

Die Herstellung der Wege und Steige erfolgte aus Mitteln der Weinbergflurbereinigung Obernhof-Weinähr (DLR Westerwald-Osteifel). Lediglich der Bau des „Adelhahn-Steigs“ erfolgte mit Mitteln des Naturpark Nassau und der Touristik Bad Ems-Nassau. 

Allen Beteiligten gilt jetzt schon ein großer Dank.

Im letzten Herbst wurde nach der Ernte aus betriebswirtschaftlichen Gründen der Bürgerweinberg am Standort Weinähr gerodet und anschließend planiert. Dadurch wurde auch die frühere Teilung des Weinberges durch einen Weg beseitigt. So wird gewährleistet, dass der Weinberg nun auch maschinell bewirtschaftet werden kann. Gleichzeitig wurde auch die Fläche etwas vergrößert.

Nun war es Ende April endlich so weit und die Neubestockung der Fläche stand bevor. Der erste Versuch, die neuen Reben zu pflanzen musste leider abgebrochen werden, da der Boden durch den Regen zu nass war. Beim zweiten Versuch neun Tage später waren dann die Wetterbedingungen deutlich besser, und die Pflanzung konnte beginnen. Wie am Standort des Bürgerweinberges in Obernhof wurde auch in Weinähr die pilzwiderstandsfähigen Sorten „Souvignier gris“ (weiß) und „Carbernet Cortis“ (rot) gepflanzt. Rund 1500 Reben fanden ihre neue Heimat. Mit der ersten richtigen Ernte kann im Jahr 2023 gerechnet werden.

In diesem Jahr wird der neue Weinberg dann noch mit einem Wildschutzzaun versehen, damit das Wild von den Reben ferngehalten wird und das Anwachsen nicht beeinträchtigt wird. Ebenfalls in diesem Jahr soll noch mit dem Bau einer Winzerhütte neben dem Weinberg begonnen werden. Diese Weinberghütte soll wie früher aus Bruchsteinen hergestellt werden. Auch an dem Standort in Obernhof ist noch in diesem Jahr der Bau eines Wildschutzzaunes und einer Wingerthütte vorgesehen.

Das von den beiden Ortsgemeinden Obernhof und Weinähr gemeinsam betriebene Bürgerprojekt wird von der Europäischen Kommission aus dem LEADER-Topf mit fast 75 Prozent bezuschusst. Bei geplanten Kosten von knapp 212.000 Euro fließen so 153.000 Euro von Brüssel in unsere Heimat. Mit den beiden Standorten stehen jetzt eine gemeinsame Fläche von 6.000 Quadratmeter mit 2.750 Reben zur Verfügung.

• Träumen Sie auch von einem eigenen Rebstock oder wollen Sie aktiv im Weinberg mithelfen? Das lässt sich einrichten – werden Sie Rebstockpate, Mitglied im Verein „Geweinschaft“ oder erwerben Sie einfach den fertigen Wein der „Geweinschaft“. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.geweinschaft.de.

Die Sieben-Tage-Inzidenz im Rhein-Lahn-Kreis ist auch am Dienstag und damit den dritten Tag in Folge über die Schwelle von 100 Corona-Infektionen je 100.000 Einwohner gestiegen. Daher muss der Kreis gemäß der 1. Corona-Bekämpfungsverordnung des Landes Rheinland-vorgegebene Allgemeinverfügung mit einschränkenden Schutzmaßnahmen erlassen. Diese Allgemeinverfügung tritt mit Wirkung zum Freitag, 16. April, 0 Uhr, in Kraft. Die Allgemeinverfügung soll zunächst bis einschließlich 25. April 2021 gelten und enthält folgende weitere Schutzmaß-
nahmen:

• Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr, Ausnahmen gelten nur bei triftigen Gründen wie z.B. Ausübung der beruflichen Tätigkeit, Versorgung unterstützungsbedürftigen Person.

• verschärfte Kontaktbeschränkung (maximal eigener Hausstand plus eine weitere Person); diese gelten auch für den Sport.

• Schließung des Einzelhandels (Termin-Shopping nur mit Einzelterminen), ausge nommen von den Schließungen sind u.a. Buchhandlungen, Baumärkte, Tierbedarfs- und Futtermittelmärkte, Blumenfachgeschäfte, Gärtnereien, Gartenbaubetriebe, Gartenbaumärkte.

• Schließung von Kosmetik-, Wellnessmassage-, Tattoo- und Piercing-Studios, Museen, Ausstellungen und ähnliche Einrichtungen, der Außengastronomie und von Verkaufsstellen ab 21 Uhr.

Abhol-, Liefer- und Bringdienste gewerblicher Einrichtungen sind nach vorheriger Bestellung unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen weiterhin zulässig.

Von einer ersten Idee im Rahmen der Dorfmoderation 2018 hin zur konkreten Umsetzung: Im Rahmen des Premiumwanderweges „Lahn-Wein-Stieg“ ist ein Stieg vom oberen Wingertsweg zum Aussichtspunkt Kreuz in Weinähr vorgesehen. Mit dem Bau des Kletterstiegs hat der Verband der Teilnehmergemeinschaften Rheinland-Pfalz in dieser Woche begonnen. Die Beschilderung des Lahn-Wein-Stiegs ist ebenfalls bereits zum Teil erfolgt.

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